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Avignon und die Provence

Avignon, das Tor zu einer der schönsten Kulturlandschaften Europas

In allen vier Himmelsrichtungen ist die Landschaft jedesmal anders und einzigartig. Im Norden, Châteauneuf-du-Pape mit seinen Weinbergen, weiter noch, Orange mit seinem antiken Theater und der Erklärung für die Farbe der Tricots der holländischen Nationalmannschaft; im Osten, die sonnen- und wasserverwöhnte fruchtbare Ebene bis Isle-sur-La-Sorgue, weiter noch die grösste europäische Quelle in Fontaine de Vaucluse und die liebliche Hügellandschft des Luberons; im Westen, auf der anderen Seite der Rhone, das französiche Königreich, imponierend duch eine masssive Festung, das Fort Saint André, weiter noch der baulich alles in Schatten stellende römische Aquadukt, Pont-du-Gard, und die eigentümlich Stadt Uzez, eine steinige Landschaft, den Steineichen und Protestanten überlassen; im Süden, die Kalksteinfelsen der Alpilles mit Saint Remy und seiner römichen Ausgrabungsstätte Glanum, weiter noch, ab dem Benediktinerkloster Montmajour und der Stadt Arles, das Rhonedelta und die Camargue.

Aber fangen wir an mit Avignon, ein kurzer Überblick: dieser Überblick bleibt zunächst an einem Gebäude hängen das alles andere überragt, der Papstpalast. Schon von weitem, wenn man mit dem TGV (Hochgeschwindigkeitszug) aus dem Norden anreist und dieser Zug in schauderlicher Höhe, bremsend, die Rhône überquert kann man linkerhand in der Ferne die, die Stadt beherrschende, Citadelle des Papstpalasts ausmachen. Mit der Höhe seiner Türme kann sich der neue Geschlechter- und Museumsturm Gehrys in Arles bei weitem nicht messen. Der tgv Bahnhof, 2001 eingeweiht, ist übrigens einer der wenigen gelungenen architektonischen Neuerungen in der Provence. Auch die Anfahrt mit dem Auto über den Pont Daladier (Edouard Daladier ist hier geboren) bietet eines der schönsten Pamoramen überhaupt mit der berümten Brücke Saint Bénézet aus dem 12. Jahrhundert (Sur le pont d'Avignon, on y danse on y danse ... zu eng, eher unter der Brücke, siehe 3D Rekonstitution: bit.ly/pont-avignon) die Rhone in der sich die Stadtmauer und der Papstpalast spiegeln und, in der Ferne, der Mont Ventoux (unser Fujiyama, Arles soll ihm Van Gogh verdanken). Über den die Fantasie anregenden Papstpalast gibt es viel zu erzählen. Auch läd er sich ständig ein wenn man in der Mirande verweilt, ist omnipresent.

Ansonsten sind da noch die von den Päpsten ausgedehnten, nützlichen Stadtmauern deren Tore versiegelt werden wenn die Rhone über ihre Ufer tritt, die schöne romanische Kathedrale, Notre Dame des Doms, mit einer interessanten Galerie entlang dem Hauptschiff aus der Zeit des Barocks, der Felsvorsprung mit seinem Park aus dem 19. Jahrhundert und dem Ausblick auf Rhône und Mont Ventoux.

Dem monumentalen Avignon, UNESCO-Welterbe, gliedert sich die schöne Altstadt an mit ihren Geschäften, Märkten, Kirchen und Museen, Cafés und Restaurants.

UNESCO-Welterbe

Le Pont Saint-Bénezet

Le Pont Saint-Bénezet

© Valentin Pacaut - The Explorers
The Popes' Palace

The Popes' Palace

© Valentin Pacaut - The Explorers
Notre Dame des Doms

Notre Dame des Doms

© The Explorers

Essen & Trinken

Avignon, Marktplatz von Erzeugnissen mit Qualitätsanspruch

Dem monumentalen Avignon, UNESCO-Welterbe, gliedert sich die schöne Altstadt an mit ihren Geschäften, Märkten, Kirchen und Museen, Cafés und Restaurants. Die Markthallen sind einen Besuch wert um sich an der reichhaltigen Auswahl von Produkten zu erbauen, das ein oder andere einzukaufen für ein Piquenique oder gut verpackt, auf die Rückreise mitzunehmen. Die Weine können direkt bei den Winzern in malerischer Umgebung gekostet und günstig erworben werden: ganz in der Nähe Châteauneuf-du-Pape, etwas weiter nördlich Vacqueyras, Gigondas, Cairanne, Beaumes de Venise, Ventoux, westlich der Luberon... Südlich liegen die Olivenplantagen von denen das geschätzte Olivenöl kommt.


Avignons Bedeutung als Theaterhaupstadt wurde an anderer Stelle schon gewürdigt. Die Museen der Wichtigkeit nach geordnet sind das Petit Palais mit seiner Collection Campana (siehe oben), das reich dotierte Musee Calvet in einem wunderschönen Palais, die Collection Lambert (zeitgenössisch) im Hotel de Caumont, die Sammlung Jacques Doucet (Gemälde van Gogh) im Musee Angladon.

Die schönen Künste

Calvet Museum

Calvet Museum

© Alban Rudelin
Musée Angladon

Musée Angladon

© Romain Victoria
Petit Palais Museum

Petit Palais Museum

© Empreinte d’ailleurs

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